Life-Power: SEXUALITÄT

Sexualität (von spätlat.: sexualis; aus lat.: sexus Geschlecht) ist die Gesamtheit der Lebensäußerungen, Verhaltensweisen, Empfindungen und Interaktionen von Lebewesen in Bezug auf ihr Geschlecht. Biologisch wurde das Sexualverhalten erst notwendig als sich die Fähigkeit zur Reproduktion genetisch auf die beiden Geschlechter verteilt hatte. Geschlechtslose Lebensformen sind zur Sexualität nicht befähigt.

Neben der Fortpflanzung mittels Austausch von Erbinformationen hat Sex als geschlechtliche Interaktion bei höheren Organismen teils auch eine soziale Bedeutung, insbesondere bei Primaten wie dem Menschen und den Zwergschimpansen.

Beim Menschen scheint die Sexualität im Gegensatz zu fast allen Tieren kein reines Instinktverhalten zu sein, sondern sie unterliegt auch bewussten Entscheidungsprozessen. Menschen drücken ihre sexuelle Anziehung zum Anderen durch unterschiedliche Formen und Aspekte aus: Zärtlichkeit, Kuss, Liebe, Erotik, sexuelle Befriedigung, Geschlechtsverkehr, aber auch durch die Formen sexueller Gewalt.

Ab welchem Alter sich Sexualität beim Menschen zeigt, ist noch heute Gegenstand von Diskussion. Der etwas älteren Triebtheorie von Sigmund Freud zufolge entstehe sie nicht erst in der Pubertät, sondern bereits ab der Geburt (siehe kindliche Sexualität).

Die Sexualität des Menschen prägt seine Psyche, seine persönliche Entwicklung, die Formen seines Zusammenlebens sowie - auch beeinflusst von der Sexualmoral - die gesamte Sozialstruktur, also die Kultur und Gesellschaft, in der er lebt. Da zwischen der Sexualität des Mannes und der Sexualität der Frau teils erhebliche Unterschiede bestehen, führt diese Diskrepanz bei der Heterosexualität zu mannigfaltigen Abstimmungsschwierigkeiten zwischen den Geschlechtern - die das Leben allerdings auch spannend machen. Nicht nur Sexuelle Funktionsstörungen bei Frau und Mann sind damit allerdings oft die Folge mangelnder Anpassung auf beiden Seiten.


Unter SEX wird im allgemeinen Sprachgebrauch jede Art von sexuellem Kontakt zwischen zwei oder mehreren Personen verstanden. Wissenschaftlich genau eingrenzbar ist der Begriff daher nicht. Das Wort Sex, im modernen deutschen Sprachgebrauch, ist dem US-Amerikanischen entlehnt, wo Sex als Abkürzung für sexual intercourse üblicherweise als Bezeichnung für Geschlechtsverkehr verwendet wird. Im Allgemeinen bezeichnet Sex heute auch alle anderen Praktiken wie Analverkehr, Oralverkehr, Petting und weitere eingeschlossen, sobald mehr als eine Person beteiligt ist.
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Naturismus

Naturismus ist eine Lebensart in Harmonie mit der Natur, deren äußerliches Merkmal die gemeinschaftliche Nacktheit ohne Bezug zur Sexualität ist. Früher gehörte zum Naturismus auch das Streben nach umfassender körperlicher, seelischer und geistiger Gesundheit im Sinne der Lebensreform, heute spielt dieser ideologische Überbau keine große Rolle mehr. >>mehr...

Risiko-Faktor: STRESS !

Stress ist die Bezeichnung für eine hohe Form der psychischen, aber auch der physischen Beanspruchung oder Belastung.

Das Wort stress (Engl.: Druck, Anspannung) stammt ursprünglich nicht aus der Psychologie, sondern aus der Werkstoffkunde und bezeichnet den Zug oder Druck auf ein Material. 1936 wurde er von Hans Selye aus der Physik entlehnt, um eine "unspezifische Reaktion des Körpers auf jegliche Anforderung" zu benennen. Im Laufe der Zeit wurde es auf "stress" mit der Bedeutung Druck, Anspannung, Zug verkürzt.

Eigentlich versteht man unter Stress die Auswirkungen (Symptome), die durch auslösende Faktoren, den Stressoren, entstehen. Stressoren können z.B. physikalischer Natur sein (Kälte, Hitze, Lärm, starke Sonneneinstrahlung etc.) oder es handelt sich um toxische Substanzen. So ist Zigarettenrauch für den menschlichen Körper ein Stressor. Auch bestimmte eigene Einstellungen, Erwartungshaltungen und Befürchtungen können auf emotionaler Ebene Stressoren sein. Stress ist also die Anpassung des Körpers an diese Stressoren, bzw. seine Reaktion auf diese.
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Stress oder Simple living ?

Einfaches Leben (englisch "Simple living") oder Freiwillige Einfachheit (englisch "Voluntary simplicity") bezeichnen einen Lebensstil, der sich als Alternative und Regulativ zum überbordenden, westlichen, konsumorientierten Leben sieht. Der amerikanische Ausdruck "Voluntary Simplicity" soll auf einen Text des US-Sozialwissenschaftlers Duane Elgins von 1981 zurückgehen, in welchem er das Augenmerk auf einen einfachen, genügsamen und ausgewogenen Lebensrythmus abseits des konsumorientierten "american way of life" richtete. >>mehr...
 

Wohlstandskrankheit

Eine Zivilisationskrankheit (auch Wohlstandskrankheit; engl. civilisatory disease, Western disease oder life style disease) ist eine Krankheit, die in Industrieländern häufiger vorkommt als in der sog. Dritten Welt, und deren Erkrankungsrisiko vermutlich durch die dort vorherrschenden Lebensverhältnisse zunimmt.

Die Errungenschaften der Zivilisation, allen voran verbesserte Hygiene, medizinischer Fortschritt in Prävention (z. B. Impfungen) und Therapie (z. B. Antibiotikatherapie) sowie eine gesicherte Nahrungsversorgung haben dazu geführt, dass zahlreiche Krankheiten, die in vor-industrieller Zeit häufig waren, heute deutlich seltener auftreten und vor allem seltener zum Tode führen. Gleichzeitig nahm die Häufigkeit von Krankheiten zu, die man in vor-industrieller Zeit kaum kannte.

Da nicht die Zivilisation als solche, also die Errichtung einer bürgerlichen Ordnung und die Teilhabe am gesellschaftlich-technischen und medizinischen Fortschritt, sondern bestimmte in industrialisierten Ländern verbreitete Lebensstile, Verhaltensweisen und Umweltfaktoren als gesundheitsgefährdend identifiziert wurden, ist der Begriff Zivilisationskrankheit irreführend. Er ist jedoch allgemein gebräuchlich.
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