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Digitalkunst Umfassende Bezeichnung für künstlerisches Schaffen, das immaterielle Kunstobjekte mithilfe digitaler Mittel erzeugt. Der Computer kann dabei über die Rolle des Werkzeugs im klassischen Sinne hinausgehen und wird zum unverzichtbaren "Partner" des Künstlers.

Ein Werk der Digitalkunst (das 'Kunstobjekt') liegt in digital gespeicherter Form vor: eine Bilddatei, eine Bau- und Funktionsanleitung, ein Hypertext oder ein ausführbares Programm. Im Gegensatz zur herkömmlichen (materiellen) Kunst ist dieses Kunstobjekt zunächst nicht mit seiner vom Menschen sinnlich erfassbaren Form identisch. Die digitale Primärform des Werkes muss vielmehr erst durch entsprechende technische Mittel sichtbar, hörbar, fühlbar gemacht werden.

Wie die von menschlichen Sinnen erfahrbare Form, die Re-Präsentation, dabei konkret aussieht, sich anhört usw., ist nicht nur vom Werk selbst sondern auch von den (zu seiner Darstellung verwendeten) technischen Mitteln (der Hardware wie der Software) abhängig. Was man auf dem Bildschirm sieht, aus dem Lautsprecher hört oder im Datenanzug spürt, ist also nicht das Werk selbst sondern seine sinnlich wahrnehmbare Manifestation. In diesem Sinne ist bei der Digitalkunst wie bei Bühnenstücken oder der Musik zwischen dem Werk und seiner 'Aufführung' (hier: Re-Präsentation) zu unterscheiden.
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Der Begriff Multimedia bezeichnet Inhalte und Werke, die aus mehreren der folgenden digitalen Medien bestehen: Text, Fotografie, Grafik, Animation, Audio, Video, Interaktion und Spielen.

Die Präsentation durch verschiedene Formate ist nichts Neues, Multimedia zeichnet sich aber insbesondere durch digitale Inhalte aus. Aufgrund des technologischen Fortschritts der Digitalisierung und der gesteigerten Leistungsfähigkeit von Computern erlebte Multimedia eine stürmische Entwicklung.

Die Kombination mehrerer Medien wird manchmal nur dann als Multimedia bezeichnet, wenn mindestens ein Medium zeitabhängig ist (zum Beispiel Video, Audio oder Animation, vergleiche Steinmetz, 1999). Nach dieser Definition würde ein Text mit Bildern nicht unter Multimedia fallen.

Es gibt keine eindeutige Definition für den Begriff Multimedia. Bei P. Kneisel (http://www.prof-kneisel.de/index.html) (zitiert nach Steinmetz 1999) findet man folgende Definition: "Ein Multimediasystem ist durch die rechnergestützte, integrierte Erzeugung, Manipulation, Darstellung, Speicherung und Kommunikation von unabhängigen Informationen gekennzeichnet, die in mindestens einem kontinuierlichen und einem diskreten Medium kodiert sind." "Multimedia" wurde 1995 zum Wort des Jahres gekürt.
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Netzkunst ist eine Kunst, die mithilfe vernetzter Computer, meistens dem Internet, realisiert wird. Sie ist mit der Digitalkunst verbunden, jedoch nicht zu verwechseln mit Kunstwerken, die Künstler auf einer Webseite darstellen. Eine Netzkunstarbeit ist dann vorhanden, wenn durch das Unterbrechen des Netzwerkanschlusses zentrale Aspekte und Aussagen des Kunstwerkes zerstört werden.

Eine alternative Definition beschreibt die Netzkunst wie folgt:

Netzkunst ist ein Sammelbegriff für kollektiv-virtuelles Kunstschaffen, bei dem verschiedene Künstler/Künstlerinnen vermittelt über die Netzwerkmedien gemeinsam einzelne oder serielle Kunstobjekte kreieren. Beispiele siehe Links.
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Im Bereich der Bildkunst werden die Begriffe Computerkunst und "Digitale Kunst" synonym verwendet. Hierzu gehören vor allem
- Digitale Malerei: Mit Hilfe von Software und meist einem Grafiktablett gemalte Bilder.
- 3D-Kunst: Mit Hilfe von 3D-Software oder Architektur-Software konstruierte Bilder, die durch den Computer berechnet (gerendert) werden.
- Fotomanipulation: Die Bilder basieren auf einer/mehreren Fotografien, die mit Hilfe des Computers manipuliert, ergänzt oder bearbeitet werden - Mathematische Kunst: Bilder, die mit Hilfe eines mathematischen Algorithmus berechnet werden. (zB
Fraktale )

Disziplinen der Computerkunst sind ebenfalls
- Netzkunst: Webseiten, die entweder durch ihr programmiertes Verhalten oder die Interaktion mit dem Besucher am Bildschirm, eigenständige Kunstwerke sind.
- Interaktive Kunst: Im Mittelpunkt steht die Interaktion zwischen Kunstwerk und Mensch, oft im Rahmen von bedien- oder begehbaren Installationen, deren Steuerung oder Bestandteil der Computer ist
- Elektronische Kunst: Verschiedene technische Medien dienen der Formulierung künstlerischer Aussagen, oft übernimmt der Computer selbst die bildnerische Rolle im Sinne eines "programmierten Zufalls" - Digitale Musik in verschiedenen Formen
- Multimedia-Kunst: ein Überbegriff für Kunstwerke (oder Veröffentlichungen), die verschiedene Medien beinhalten (Musik, Bild, Text, Video, etc.)

Fraktal (Adjektiv oder Substantiv) ist ein von Benoit Mandelbrot (1975) geprägter Begriff (lat. fractus: gebrochen, von frangere: brechen, in Stücke zerbrechen), der natürliche oder künstliche Gebilde oder geometrische Muster bezeichnet, die einen hohen Grad von Skaleninvarianz bzw. Selbstähnlichkeit aufweisen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ein Objekt aus mehreren verkleinerten Kopien seiner selbst besteht. Geometrische Objekte dieser Art unterscheiden sich in wesentlichen Aspekten von gewöhnlichen glatten Figuren.

Durch ihren Formenreichtum und dem damit verbundenen ästhetischen Reiz spielen sie in der digitalen Kunst eine gewisse Rolle. Ferner werden sie bei der computergestützten Simulation formenreicher Strukturen wie beispielsweise realitätsnaher Landschaften eingesetzt.

Mandelbrot benutzte den Begriff der verallgemeinerten Dimension nach Hausdorff und stellte fest, dass fraktale Gebilde eine nicht-ganzzahlige Dimension aufweisen. Sie wird auch als fraktale Dimension bezeichnet. Daher führte er folgende Definition ein:

Ein Fraktal ist eine Menge, deren Hausdorff-Besikowitsch Dimension grösser ist als ihre topologische Dimension.
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